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10 Dos & Don’ts für Ihren Auftritt auf Social Media

10 Dos & Don’ts für Ihren Auftritt auf Social Media

by Social iQ

Posted on Dezember 16, 2013 at 15:43 PM

         1. Auch auf Social Media kompetent publizieren

Relevanz ist wichtig: Fokussieren Sie in ihren Posts auf interessante Fakten und Informationen, die in direktem Zusammenhang mit Ihrer Marke, Ihrem Produkt, Ihrer Dienstleistung oder Ihrem Unternehmen stehen. Abwechslung ist wichtig und ein „small talk“-Einschub ist durchaus in Ordnung, aber zur Hauptsache müssen Ihre Posts relevant, informativ und vertrauenswürdig sein. In diesem Sinne können Sie Ihr Posting auch nicht an Ihren Lehrling abdelegieren, sondern Ihre Fachpersonen sind dafür zuständig.

2. Werfen Sie ein, was Sie sich selber auch fragen würden

Interaktion! Das heissumworbene Keyword auf Social Media kann auch für Sie zur Realität werden. Posten Sie nicht nur stur Ihren Content, sondern sprechen Sie Ihre Follower direkt an, stellen Sie kundenrelevante, gezielte Fragen (im Sinne von FAQ) und forcieren Sie so eine echte Diskussion. Nutzen Sie den: „Ich will auch mitreden“-Effekt.

3. Ihr Social Media Auftritt als Teil des Kundenservice

Gehen Sie einen Schritt weiter, denn Fans sind anspruchsvoll. Sie wünschen sich einen direkten Draht zum Unternehmen und erwarten einen fachmännischen, kundenorientierten Service. Die Einbindung einer Chat-Funktion auf Ihrer Homepage oder ein Fanshop direkt auf Ihrer Facebook-Seite werden geschätzt und signalisieren Ihre Kommunikationsbereitschaft. Diese müssen allerdings auch unterhalten werden.

4. Wer sich meldet… erwartet auch eine Reaktion

Wenn Sie Fanseiten auf Social Media betreiben, sollten Sie wissen: Fans warten nicht gerne. Ihre Follower wollen ernst genommen werden und erwarten Reaktionsbereitschaft vom Seitenbetreiber. Ein Post mit einer Frage seitens eines Fans, welcher tagelang unbeantwortet bleibt ist ein „no go“. Anfragen sollten innert Tagesfrist beantwortet werden.

5. Persönlich werden

Wenn „NoReply“ Ihnen mitteilt, das Ihre eCommerce-Bestellung jetzt verfügbar ist, dann hat das einen anderen Impact, als ein: „Ihre Bestellung ist eingetroffen. Es grüsst Sie freundlich Peter Mustermann, Service-Team Firma X“. Anonymität ist unattraktiv in einem Dialog. Und dies ist im Social Media-Marketing noch einmal wichtiger als im Newsletter-Marketing.
6. Lokal bleiben

Treten Sie nicht als nicht-fassbarer Cloud-Anbieter auf – sondern definieren Sie einen Unternehmensstandort und einen Heimmarkt. Fans können sich besser durch Ortsverbundenheit mit Ihnen identifizieren und möchten wissen, von wo aus Ihr Unternehmen Ihre Dienstleistungen erbringt.

7. Alte Weisheit: Schnäppchenaktionen bringen Schnäppchenjäger

Ihre Follower erwarten auch materiell einen Mehrwert. Sonderaktionen oder ein Wettbewerb ziehen Nutzer an, das war schon immer so. Zu viele solcher Aktionen wirken sich aber eher abwertend auf Ihre Marke aus, sie werden sogenannte „Schnäppchenjäger“ anziehen und eine langfristige Kundenbindung bleibt eher Wunschdenken. Versuchen Sie deshalb, auch zu normalen Konditionen attraktiv genug zu sein – und nur gelegentlich preisaggressive Promotionen zu schalten.

8. Marketing war einmal – in Social Media betreiben Sie „Fanketing“

Keine andere Art der Werbung ist besser als Mund-zu-Mund-Propaganda. Profitieren Sie vom interaktiven Potenzial Ihrer Fans. Ein Follower zum Beispiel, der ein Selfie von sich vor seinem Lieblingsrestaurant in seinem Markenhemd postet, zeigt echte Bindung. Empfehlungsmarketing ist und bleibt die nachhaltigste Art des Marketings.

9. Behandeln Sie Social Media wie alle anderen Kanäle auch in Ihren Marketing-Mix

Fanseiten benötigen eine gute Planung, eine Stuktur und eine Strategie – genau wie bei jedem anderen Marketing-Kanal. Es ist ein Fehler zu glauben, Social Media sei deshalb so praktisch, weil es so einfach „aus dem Ärmel geschüttelt werden kann“. Social Media ist ene echte Herausforderung – und muss geplant und begleitet werden wie eine Inseratekampagne auch.

10. Mehr ist nicht immer mehr

Stellen Sie sich vor: Sie gehen in ein grosses, sehr bekanntes und gut frequentiertes Restaurant. Sie werden dort schnell, gut, aber unpersönlich bedient, nach einer guten Stunde gibt einem der Kellner auch schon zu verstehen, dass man den Tisch jetzt bald brauche….Sie wissen schon…  Das bekannte Restaurant ist vergleichbar der Fanpage einer grossen Marke: Viele Likes, da es chick ist und die Marke per se attraktiv, aber ohne weiteren persönlichen Bezug und ohne aktives Nutzerinvolvement. Das bringt wenig im Social Media – konzentrieren Sie sich auf eine hohe Interaktion – auch wenn dies zu Ungusten der Masse geht.

© social iQ ht 16.12.2013

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